Kaufen Laptop Akku Asus ZenBook UX31E

Das Aspire E5-774 arbeitet sehr leise, erwärmt sich kaum und bietet einfache Aufrüstmöglichkeiten. Dazu gesellen sich ein heller Full-HD-Bildschirm und gute Akkulaufzeiten. Etwa 550 Euro werden für den Rechner fällig. Ein Windows Betriebssystem gehört nicht zum Lieferumfang.
Mit dem Aspire E5-774 liegt uns ein Office-Notebook im 17,3-Zoll-Format vor. Es handelt sich hierbei um das baugleiche Schwestermodell des kürzlich getesteten Aspire E5-774G. Letzteres ist mit einer dedizierten GPU bestückt. Unser aktuelles Testgerät bringt nur einen integrierten Grafikkern mit. Angetrieben wird das Aspire von einem Kaby-Lake-Prozessor. Zu den Konkurrenten zählen Geräte wie das Lenovo IdeaPad 300-17ISK, das Toshiba Satellite C70-C, das Acer Aspire ES1-731G.

Da das E5-774 und das E5-774G baugleich sind, gehen wir nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung, die Eingabegeräte, das Display und die Lautsprecher ein. Entsprechende Informationen können dem Testbericht des Aspire E5-774G entnommen werden.
Unser Testgerät wird mit vorinstalliertem FreeDos ausgeliefert. Die meisten Nutzer werden Dos vermutlich durch ein Windows Betriebssystem ersetzen. Hier führt allerdings kaum ein Weg an Windows 10 vorbei. Microsoft hat bekannt gegeben, dass die Firma keine Kaby-Lake-Unterstützung für Windows 7/8 bieten wird. Somit muss man sich bezüglich der Treiber an Intel halten. Intel stellt teilweise Treiber für Windows 7/8 bereit. Wir haben uns daher an der Installation von Windows 7 versucht.

Zuerst müssen die Installationsdateien von Windows 7 um einen AHCI-Treiber der Kaby-Lake-Generation erweitert werden. Ansonsten wird der Controller des Notebooks nicht erkannt und in der Folge auch nicht die Festplatte. Eine Installation wäre somit nicht möglich. Der Treiber findet sich auf der Intel Webseite. Zur Integration nutzen wir das Tool “NTLite”. Nach abgeschlossener Windows-7-Installation finden sich im Geräte-Manager viele nicht eingerichtete Geräte. Die Installation des Chipsatztreibers und des USB-3.0-Treibers führen zu einer deutlichen Verbesserung. Als Nächstes haben wir das WLAN-Modul in Gang gesetzt. Hier konnten wir den von Acer bereitgestellten Treiber nutzen. Dieses Paket enthält Treiber für Windows 7/8/10. Akku Asus ZenBook UX31E .

Nun kommt die Windows-Update-Funktion ins Spiel, um das System auf den aktuellen Stand zu bringen. Allerdings werden keine Treiber für die im Aspire verbaute Hardware gefunden. Dies gilt nicht nur für die Kaby Lake Hardware, sondern auch für den verbauten Gigabit-Ethernet-Chip der Firma Realtek. Der Chip ist schon einige Jahre auf dem Markt und wird ansonsten vom Windows Update erkannt und eingerichtet. Hier liegt die Vermutung nahe, dass Microsoft generell keine Treiber bereitstellt, wenn ein Kaby-Lake-Prozessor erkannt wird. Den für den Ethernet-Chip nötigen Treiber findet man übrigens auf der Realtek Webseite.

Unser Versuch Windows 7 einzurichten, endet beim Grafikkern. Die bisher von Intel veröffentlichten Treiber für den HD-Graphics-620-Grafikkern sind nur unter Windows 10 nutzbar (ein Blick in die Readme-Datei verrät dies). Unter Windows 7/8 können die Treiber nur zur Einrichtung von Skylake GPUs verwendet werden. Hier bleibt zu hoffen, dass Intel noch einen Windows-7-Treiber veröffentlicht.

Als Alternative zu Windows bietet sich Linux an. Wir haben testweise die aktuelle Distribution Ubuntu 16.10 installiert. Die gesamte Hardware des Rechners wurde erkannt und eingerichtet – das umfasst auch das WLAN-Modul und den Ethernet-Chip. Ebenso sind die Funktionstasten (Lautstärkeregelung, Helligkeitsregelung) sofort nach der Installation von Ubuntu nutzbar.
Das Aspire ist mit dem gleichen matten Full-HD-Bildschirm bestückt wie das kürzlich von uns getestete Schwestermodell Aspire E5-774G. Die Messwerte unterscheiden sich etwas. Das ist ein normaler Zustand. Zwei baugleiche Panel stimmen nie zu einhundert Prozent überein. Es handelt sich hier um ein helles, kontrastreiches Display, das eine sehr ordentliche Farbraumabdeckung zeigt.
Acer liefert mit dem Aspire E5-774 ein Office-Notebook im 17,3-Zoll-Format. Der Rechner bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsszenarien. Unser Testgerät ist für etwa 550 Euro zu haben. Andere Ausstattungsvarianten sind verfügbar. Es sind auch Modelle (Aspire E5-774G) zu haben, die mit dedizierten Grafikkernen bestückt sind. Akku A32-K55 .

Im Inneren des Aspire verrichtet der Core i5-7200U (Kaby Lake) Zweikernprozessor seinen Dienst. Hierbei handelt es sich um Intels aktuelles ULV-Mittelklassemodell (TDP: 15 Watt), das den Anforderungen der meisten Nutzer vollends genügen sollte. Die CPU arbeitet mit einer Basisgeschwindigkeit von 2,5 GHz. Mittels Turbo ist eine Steigerung auf bis zu 3,1 GHz (beide Kerne) möglich. Der Turbo kommt im Netz- und im Akkubetrieb zum Einsatz.
Unser Testgerät wird ohne Windows Betriebssystem ausgeliefert. Zur Durchführung unserer Tests haben wir daher Windows 10 Pro (64 Bit) installiert. Das System arbeitet rund und flüssig. Probleme sind nicht aufgetreten. Die Resultate in den PC Mark Benchmarks fallen gut aus. Die Systemleistung kann noch gesteigert werden. Hier bietet es sich zuerst an, eine SSD als Systemlaufwerk zu nutzen. Das System agiert dann flinker, und Ladevorgänge verkürzen sich. Die HDD müsste nicht entfernt werden. Das Notebook bringt einen freien M.2-Steckplatz (2240, 2260, 2280) mit. Eine weitere Möglichkeit zur Leistungssteigerung wäre der Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls. Durch diese Maßnahme würde sich die Grafikleistung verbessern.
Als Systemlaufwerk dient eine 2,5-Zoll-Festplatte aus dem Hause Western Digital. Diese arbeitet mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und bietet eine Speicherkapazität von 500 GB. Die Transferraten der HDD bewegen sich auf einem normalen Niveau für 5.400er-Modelle. Das Aspire bringt zusätzlich noch einen unbelegten M.2-Steckplatz mit. In diesen können entsprechende SSDs eingesetzt werden.
Für die Grafikausgabe zeigt sich Intels HD Graphics 620 Grafikkern verantwortlich. Die GPU unterstützt DirectX 12 und arbeitet mit Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 MHz. Die Resultate in den 3D Mark Benchmarks bewegen sich auf normaler Höhe für diesen Grafikkern. Eine Steigerung der Grafikleistung wäre durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichersmoduls möglich. Durch den dann aktiven Dual-Channel-Modus würde der Grafikkern besser ausgereizt werden. Akku A32-N55 .
Das Aspire kann viele Spiele flüssig auf den Bildschirm bringen. Das gilt primär für Titel, deren Anforderungen an die Hardware moderat ausfallen. Aber auch solche Spiele erreichen nur bei niedrigen Auflösungen und geringen bis mittleren Qualitätseinstellungen ausreichend hohe Frame-Raten. Eine Steigerung der Frame-Raten kann durch den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls (=Dual-Channel-Modus aktiv) erreicht werden. Leistungshungrige Kracher wie Mafia 3 sind auch dann nicht spielbar. Für solche Spiele wird deutlich mehr Rechenleistung benötigt.
Über den gesamten Lastbereich hinweg erzeugt das Aspire kaum Lärm. Im Leerlauf steht der Lüfter oftmals still. Zu hören ist dann nur das Rauschen der Festplatte. Durch den Tausch der HDD gegen eine SSD kann für Lautlosigkeit gesorgt werden. Unter Last dreht der Lüfter kaum auf. Wir messen einen maximalen Schalldruckpegel von lediglich 33,8 dB – ein sehr guter Wert. Leider gibt der Lüfter ein Surren von sich.
Unseren Stresstest (Prime95 und Furmark arbeiten für mindestens eine Stunde) durchläuft das Aspire im Netz- und im Akkubetrieb auf die gleichen Weisen. Der Prozessor geht mit 3,1 GHz zu Werke, der Grafikkern arbeitet mit 1.000 MHz. Von einer Erwärmung kann beim Aspire nicht wirklich gesprochen werden. Während des Stresstests registrieren wir nur an zwei Messpunkten Temperaturen oberhalb von 30 Grad Celsius.
Im Leerlauf messen wir eine maximale Leistungsaufnahme von 10,5 Watt – ein normaler Wert für ein 17,3-Zoll-Notebook. Während des Stresstests steigt der Wert auf 37 Watt an. Damit ist das Maximum erreicht. CPU und GPU arbeiten mit vollen Geschwindigkeiten. Die Nennleistung des Netzteils beträgt 65 Watt.
Unser praxisnaher WLAN-Test simuliert die Auslastung beim Aufruf von Webseiten. Das Profil “Ausbalanciert” ist aktiv, die Energiesparfunktionen des Notebooks sind deaktiviert, und die Displayhelligkeit wird auf etwa 150 cd/m² geregelt. Das Aspire erreicht eine Laufzeit von 5:20 h – ein guter Wert für ein 17,3-Zoll-Notebook.
Der Core-i5-Prozessor der Kaby-Lake-Generation bietet genügend Rechenleistung für alle gängigen Anwendungsbereiche. Die integrierte GPU ermöglicht die Nutzung recht vieler Spiele. Allerdings empfehlen wir diesbezüglich den Einbau eines zweiten Arbeitsspeichermoduls. Der Rechner arbeitet immer leise und erwärmt sich praktisch nicht. An Speicherplatz wird es dank der 500 GB fassenden Festplatte so schnell nicht mangeln. Falls doch, wäre ein Tausch der HDD dank der Wartungsklappe kein Problem. Zudem kann zusätzlich eine M.2-SSD in das Notebook eingesetzt werden. Die verbaute Tastatur hat uns alles in allem gefallen. Gleiches gilt für die Akkulaufzeiten. Dazu gesellt sich ein matter, heller, kontrastreicher Full-HD-Bildschirm. Leider handelt es sich hierbei um ein blickwinkelinstabiles TN-Display. Allerdings gehört dieses zu den besseren Modellen und kann mit größeren Blickwinkeln aufwarten als vergleichbare Modelle aus dem Niedrigpreissegment. Mit einem IPS-Modell kann es aber natürlich nicht mithalten. Akku Asus X75A .

Wer Interesse an diesem Rechner hat, aber mehr Grafikleistung wünscht, hat mit dem Aspire E5-774G eine Alternative. Das E5-774G bringt einen GeForce 940MX Grafikkern mit, der mit GDDR5-Grafikspeicher gepaart ist. Dieses Gespann produziert Frame-Raten, die um gut 20 bis 30 Prozent höher ausfallen als bei GeForce-940MX-Notebooks, welche mit DDR3-Grafikspeicher bestückt sind.

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