Neuen Laptop Akku Dell Latitude E6220

Dells neues XPS 13 mit dem Kaby-Lake-i5 und dem Full-HD-Bildschirm überzeugt mit extrem langen Akkulaufzeiten, toller Leistung und hervorragender Ergonomie. Lediglich der Bildschirm bleibt ein wenig hinter den hohen Erwartungen zurück.
In der nun vierten Generation ist das Dell XPS 13 kein Unbekannter mehr. Viel wurde bereits geschrieben über das erfolgreiche Notebook, und es gibt viel Positives zu berichten. Im Zuge des Trends zu immer dünneren Notebooks wollte auch Dell ein dünnes System anbieten, ging mit dem InfinityEdge Display aber noch einen Schritt weiter und verkleinerte auch die Stellfläche. Zusätzlich zu den praktischen Aspekten – der Laptop ist kleiner als so manches 12,5-Zoll-Gerät – ist das Gehäuse auch extrem stabil, durchdacht und bietet ein überaus ansprechendes Design.

Vor etwas mehr als einem Monat haben wir bereits das XPS 13 9360 mit dem QHD+-Panel sowie dem Kaby Lake i5-7200U unter die Lupe genommen; einige Monate davor das XPS 13 9350 2016 FHD mit dem Vorgänger-Prozessor i7-6560U. Unser heutiges Testgerät ist quasi eine Kombination aus diesen beiden Konfigurationen mit dem Full-HD-Panel/i5-7200U-Prozessor. Es ist daher spannend, die Leistung, die Akkulaufzeit und andere Aspekte mit den bereits getesteten Modellen zu vergleichen. Zudem nehmen wir noch die beiden Alu-Boliden HP Spectre 13 sowie Asus Zenbook UX330UA in den Vergleich auf.
Aktuell bietet Dell insgesamt 11 verschiedene Modelle des XPS 13 an. Dazu gehören 8 Windows Modelle (Silber + Gold) sowie 3 Linux Versionen. Die kleinste Version mit einem Kaby-Lake-i5-Prozessor, 8 GB RAM, 128 GB großer SSD und dem Full-HD-Panel startet bei 1.249 Euro, während das Top-Modell (Core i7, 16 GB RAM, 1-TB-SSD, QHD+ Touch) für 2.099 Euro erhältlich ist. Für das goldene Modell verlangt Dell übrigens einen Aufschlag von 70 Euro. Bei dem Testgerät handelt es sich um ein US-Modell mit i5-7200U, 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD. Diese Version wird im deutschsprachigen Raum für 1.399 Euro angeboten. Da sich das Gehäuse nur minimal von den anderen Modellen unterscheidet, werden wir in diesem Artikel nicht alle Sektionen ansprechen. Die entsprechenden Informationen sind in den vorherigen Testberichten verfügbar.Akku Dell Latitude E5420 .
Im Vergleich zum QHD+-Modell mit Cornings Gorilla Glass Touchscreen (1,31 kg) ist die FHD-Version mit nur 1,23 kg minimal leichter. Mittlerweile gibt es aber auch schon leichtere Geräte, beispielsweise das Lenovo IdeaPad 710S-13ISK und das HP Spectre 13 mit jeweils 1,16 kg oder auch das Asus Zenbook mit 1,2 kg. Allerdings sind diese Unterschiede in der Praxis kaum zu spüren. Mit 15 mm an der dicksten Stelle gehört das XPS 13 zu einem der “dicksten” ultramobilen Laptops. Kein anderes 13-Zoll-System kommt an die rund 10 Millimeter des HP Spectre 13 heran, doch die meisten Konkurrenten liegen bei etwa 13 Millimetern. Für den Transport ist jedoch die Stellfläche deutlich wichtiger, und hier kann das XPS 13 seine Stärken ausspielen.
Keine Veränderungen bei den Anschlüssen: Das XPS 13 bietet einen Thunderbolt-3-Anschluss – der gleichzeitig als USB-C-3.1-Anschluss fungiert – und zwei reguläre USB-3.0-Anschlüsse. Obwohl es sicherlich eine gute Idee ist, noch reguläre Typ-A-USB-Stecker zu verbauen, ist das HP Spectre (1x USB-C Gen. 1 + 2x USB-C Gen. 2 samt TB3) etwas besser für die Zukunft gerüstet. Auf einen traditionellen Videoausgang muss man beim XPS 13 allerdings verzichten, weshalb man für den Anschluss eines externen Monitors auf die DisplayPort-Funktionalität des Thunderbolt-3-Anschlusses (via Adapter, mit 4K-Unterstützung) ausweichen muss.
Mit Transferraten von mehr als 250 MB/s (Lesen) in Verbindung mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro UHS-II übertrifft das XPS 13 die meisten Konkurrenten. Bei dem Kopieren von Bilddateien ist das Testgerät mit durchschnittlich 108 MB/s interessanterweise aber etwas langsamer als das Dell XPS 13 9360 QHD+ i7-7500U, welches mit demselben Kartenleser auf 128 MB/s kam.
Der WLAN-Standard 802.11ac (2×2) sowie Bluetooth 4.1 werden von dem WLAN-Modul Killer 1535 zur Verfügung gestellt – eine interessante Neuerung für das aktuelle XPS 13. Auch in diesem Fall liegt unser Testgerät etwa 20 Prozent hinter dem Dell XPS 13 9360 QHD+ i7-7500U mit demselben Modul. Insgesamt sind die Ergebnisse mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 500 Mbit/s (Linksys EA8500) aber dennoch sehr gut. Weitere Information zu der WLAN-Karte von Killer sind in unserem gesonderten Artikel verfügbar.
Da wir uns das Innenleben des XPS 13 schon einige Male angesehen haben, nehmen wir das System nicht noch einmal auseinander. Weitere Bilder und Informationen sind in dem folgenden Testbericht verfügbar.

Dell liefert das XPS 13 mit einer einjährigen Herstellergarantie aus. Dieser Zeitraum kann gegen Aufpreis verlängert werden. Ein Upgrade auf einen dreijährigen Vor-Ort-Service schlägt mit 250 Euro zu Buche, während ein Unfallschutz für den gleichen Zeitraum noch einmal weitere 69 Euro kostet. Akku Dell Latitude E5520 .

Über die Tastatur haben wir bereits in den vorherigen Tests ausführlich berichtet. Bei unserem aktuellen Testgerät ist uns allerdings die Leertaste aufgefallen, die nicht unseren Erwartungen für die ansonsten sehr gute Eingabe entspricht. Ein Druck auf den mittleren Bereich führt zu einer Kippbewegung nach vorne, fast so, als wäre die Taste an der vorderen Kante befestigt. Der Anschlag ist in diesem Bereich auch dumpfer und vermittelt weniger Rückmeldung, die Eingaben wurden aber dennoch zuverlässig registriert.
Die meisten Nutzer werden das InfinityDisplay mit den extrem schmalen Rahmen bereits kennen. Subjektiv gefällt uns der Bildschirm mit satten Farben und nur ganz leichtem Screen Bleeding an den Rändern. Dell verwendet erneut CABC (Content Adaptive Brightness Control – eine Erklärung steht hier zur Verfügung), es ist also gar nicht so leicht, vernünftige Messergebnisse zu erhalten.

Dell bietet das matte FHD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) für die Einsteigermodelle an, wobei gleichzeitig die Speicherausstattung auf 256 GB und 8 GB RAM begrenzt ist. Das spiegelnde QHD+-Panel ist hingegen den teureren Versionen vorbehalten. Eine der größten – und leider negativen – Überraschungen war die Leistung des FHD-Panels in unserem Testgerät. Laut unseren Tools verwendet Dell das IPS-Display Sharp SHP1449 LQ133M1 (13,3 Zoll) nicht nur für die i5-Version, sondern auch für das FHD-i7-Modell des XPS 13.
Die unterschiedlichen Messergebnisse für das Testgerät und das XPS 13 mit der Kombination FHD/i7 in Hinblick auf die Helligkeit (325 cd/m² vs. 350 cd/m²) und den Kontrast (1801:1 vs. 2265:1) lassen sich durch normale Variationen der Panels und dem zuvor erwähnten CABC erklären, welches leider ein durchgehendes Problem bei dem XPS 13 und dem XPS 15 mit InfinityEdge-Displays ist. Bei der Farbraumabdeckung gibt es jedoch einen großen Unterschied: Für das Testgerät ermitteln wir nur 73 Prozent sRGB, während das XPS mit dem älteren i7-Prozessor fast 100 % abdeckte.

Es ist schade, dass die Helligkeit des neueren FHD-Displays nicht an das erste XPS 13 FHD von Anfang 2015 herankommt, welches 405 cd/m² erreichte.

Hinweis: Aktuell können wir die unterschiedlichen Farbraumabdeckungen zwischen den eigentlich identischen Bildschirmen nicht erklären. Wir werden das Verhalten bei zukünftigen Modellen des XPS 13 weiter beobachten.
Für eine genauere Analyse der Farbdarstellung kommen die Software CalMAN 5 und ein Kolorimeter zum Einsatz. Mit durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen von 6,7 für die Graustufen und 7,4 für die Farben fällt das XPS 13 ein wenig hinter die Konkurrenz zurück. Hier liegt das HP Spectre 13 mit Abweichungen von weniger als 3 deutlich vor den anderen Subnotebooks. Das Panel lässt sich ordentlich kalibrieren, und die durchschnittlichen Abweichungen fallen auf knapp über 3, doch Orange/Gelb bleibt ein Ausreißer mit einem DeltaE von fast 7. Vor der Kalibrierung konnten wir zudem einen leichten Blaustich erkennen. Für die Fotobearbeitung eignet sich das HP Spectre 13 am besten – nicht nur wegen der genauesten Farben, sondern auch der fast vollständigen sRGB-Abdeckung. Für alltägliche Aufgaben ist das XPS 13 aber definitiv gut gewappnet. Akku Dell Latitude E6220 .
Trotz der verringerten Helligkeit im Vergleich zu dem letztjährigen FHD-Modell ist die Outdoor-Tauglichkeit ordentlich. Im Schatten gab es überhaupt keine Probleme, und auch an einem bewölkten Tag konnten wir immer eine geeignete Displayposition finden. Selbst sehr helle matte Bildschirme können direkte Sonneneinstrahlung in der Regel nicht kompensieren. Dass man auf unserem Testgerät in diesem Fall kaum noch etwas erkennen kann, ist also nicht weiter überraschend.
Erwartungsgemäß fällt die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays sehr gut aus, und selbst aus extremen Winkeln kommt es nicht zu Farbveränderungen oder gar Invertierungen. Man kann noch alles lesen, auch wenn die Helligkeit in diesem Fall natürlich etwas abfällt. Dennoch können auch mehrere Personen problemlos auf den Bildschirm schauen. Hier hat das matte Full-HD-Panel auch einen Vorteil gegenüber dem QHD+-Pendant, denn Reflexionen sind kein großes Problem.
Dell bietet das XPS 13 in Deutschland aktuell mit zwei verschiedenen Kaby-Lake-Prozessoren an: Core i5-7200U und Core i7-7500U. Jedes Modell verfügt über mindestens 8 GB LPDDR3-RAM. Die größeren SSDs mit 512 GB bzw. 1 TB Speicherkapazität und 16 GB Arbeitsspeicher sind allerdings den Modellen mit dem Core i7 vorbehalten. Der i5 ist mit Full-HD oder QHD+ erhältlich, der i7 nur mit QHD+.
Laut unseren synthetischen Cinebench Tests liegt der Kaby Lake Dual-Core i5-7200U (2,5-3,1 GHz) insgesamt auf dem Niveau des alten i7-6500U im HP Spectre 13 oder dem Asus Zenbook UX330UA. Das ist eine gute Nachricht, denn der i5-7200U konnte bei unserem ersten des neuen XPS 13 mit dem QHD+-Panel nicht sein volles Potenzial ausschöpfen. Der aktuelle Intel Core i7-7500U im Dell XPS 13 9360 QHD+ ist nur etwa 10 Prozent schneller, kostet aber 100 Euro mehr. Insgesamt liegt der neue i5-7200U etwa 6-10 Prozent vor dem alten i5-6200U.

In einem früheren Test bemerkten wir, dass auf dem XPS 13 nur zwei Energieprofile installiert waren – Dell und Ausbalanciert. Das trifft auch bei unserem aktuellen Gerät zu. Um die Leistung und die Akkulaufzeit dennoch vernünftig miteinander vergleichen zu können, haben wir die restlichen Profile in der Registry aktiviert.
Die Benchmarks der PCMark Reihe helfen uns bei der Bewertung der generellen Systemleistung. Das XPS 13 schlägt sich hier sehr gut und liegt auf dem Niveau des HP Spectre 13 mit dem i7-6500U. Lediglich das Lenovo IdeaPad 710S-13ISK mit dem Dual-Core Intel Core i7-6560U und der integrierten Intel-Iris-540-GPU liegt in manchen Tests bis zu 10 Prozent vorne.

Subjektiv arbeitet das System dank der leistungsstarken CPU und der flinken SSD sehr schnell. Während unseres Testzeitraums konnten wir auch keine ungewöhnlichen Probleme oder Leistungseinbrüche feststellen.
Wie schon bei dem XPS 13 mit dem QHD+-Display wurde unser XPS 13 mit einer 256 GB großen NVMe-SSD von Toshiba ausgeliefert. Die früheren Modelle – beispielsweise das XPS 13 9350 2016 (FHD, i7-6560U) – waren noch mit Laufwerken von Samsung bestückt. Die 128-GB-Version des XPS 13 nutzt übrigens immer noch das langsamere AHCI-Interface und nicht NVMe-PCIe, die Leistung der Speicherlösung wird also vermutlich deutlich geringer ausfallen. Akku Dell Latitude E6500 .

Leistungstechnisch sollte das Laufwerk also auf dem Niveau des XPS 13 QHD+ liegen, doch unser Testgerät fällt in den Benchmarks etwas zurück. Der Unterschied ist allerdings nicht riesig und dürfte im Alltag keine Rolle spielen, da die Ergebnisse auch immer ein wenig von der Anzahl der Hintergrundprozesse abhängen.

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