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Das spanische Unternehmen BQ hat mit dem Aquaris X5 Plus ein Mitteklasse-Gerät im Angebot, das mit einem Fingerabdrucksensor, einer Dual-SIM-Funktion und einem besonders hellen 5-Zoll-Full-HD-Bildschirm gut ausgestattet ist. Unser Test zeigt, wie es sich gegen die starken Mitbewerber schlägt.
Wer sich heute nach einem Mittelkasse-Smartphone umsieht, hat die Qual der Qual: Neben Branchenriesen wie etwa Samsung, Sony und Huawei gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Gerätehersteller, die mit guten Angeboten locken. Das noch relativ junge spanische Unternehmen BQ bietet mit dem Aquaris X5 Plus ein Modell mit 5-Zoll-Full-HD-Display, Fingerabdruckscanner und Snapdragon-652-SoC an. Der Käufer hat dabei die Wahl zwischen einer Version mit 16 GB internem Speicher und 2 GB RAM für einen Listenpreis von 299,90 Euro sowie einer 40 Euro teureren Variante mit 32 GB internem Speicher und 3 GB RAM. Unser Testgerät besitzt nur die kleinere Speicherausstattung. Das Smartphone ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Direkte Konkurrenten im Preissegment bis 300 Euro gibt es einige, darunter das Sony Xperia XA, das ZTE Axon 7 Mini und das Huawei P9 lite. Aber auch ehemals deutlich teurere Geräte wie z. B. das Samsung Galaxy A5 (2016) oder das Gigaset ME sprechen dank gesunkener Verkaufspreise heute die gleiche Kundschaft an.
Mit Abmessungen von 145 x 70 x 7,7 Millimetern sowie einem Gewicht von 145 Gramm fällt das Aquaris X5 Plus nicht aus dem gängigen Rahmen für Smartphones mit 5-Zoll-Display. Der Touchscreen auf der Vorderseite des Gerätes wird durch bruch- und kratzfestes Dinorex-Glas geschützt – wir konnten nach dem Test allerdings bereits erste feine Kratzer erkennen. Auf der Rückseite kommt ein leicht aufgerauter Kunststoff zum Einsatz, der sich zwar nicht so hochwertig wie manche Glas- oder Aluminiumoberflächen anfühlt, aber dafür sorgt, dass einem das Gerät nicht so leicht aus der Hand rutscht. Durch den umlaufenden Metallrahmen erhält das Aquaris X5 Plus eine hohe Stabilität, sodass es sich kaum verwinden oder biegen lässt. Bei stärkerem Druck auf den Touchscreen kommt es allerdings zu einer sichtbaren Wellenbildung.

Die Verarbeitungsqualität ist generell sehr ordentlich, lediglich der etwas raue Übergang zwischen Touchscreen und Metallrahmen könnte für eine noch bessere Haptik handschmeichelnder gestaltet werden. Akku Dell Inspiron N5010 .

Das Gerät verfügt über zwei seitliche Einschübe: Auf der linken Seite finden zwei Nano-SIM-Karten Platz, während auf der rechten Seite eine microSD-Karte eingelegt werden kann. Der Akku ist fest verbaut.
Unser Testgerät ist mit 16 GB internem Speicher ausgestattet, von dem im Auslieferungszustand noch rund 10,5 GB zur freien Verfügung stehen. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann eine microSD-Karte einlegen. Diese kann als interner oder externer Speicher formatiert werden – schön, dass BQ dem Nutzer hier die Wahl lässt.

Mit an Bord sind ein Micro-USB-Port mit USB-OTG-Unterstützung, Miracast, Wi-Fi Direct sowie NFC. Darüber hinaus ist ein 3,5-mm-Headsetanschluss sowie eine RGB-Benachrichtigungs-LED integriert.
BQ stülpt dem vorinstallierten Betriebssystem Android 6.0.1 keine eigene Benutzeroberfläche über, sodass die Stock-Android-Optik unangetastet bleibt. In den Einstellungsmenüs finden sich jedoch einige zusätzliche Funktionen wie beispielsweise die erweiterte LED-Steuerung oder ein Equalizer. Zudem kann zwischen der aktuellen und der zuletzt genutzten App mittels zweifachem Tippen auf die rechte Navigationstaste hin- und her gesprungen werden. Einen guten Eindruck hinterlässt die Versorgung mit Updates: So erhielten wir im Laufe des Novembers zum einen den aktuellen Sicherheits-Patch, zum anderen stellt der Hersteller für das Testgerät ein Update auf Android 7 in Aussicht.

Positiv ist auch, dass keine überflüssigen Apps vorinstalliert sind: Neben den üblichen Google-Anwendungen befindet sich lediglich die App „BQ Plus“ auf dem Smartphone, die Informationen zur optionalen Garantieerweiterung bereithält.

Der deutschen Übersetzung fehlt es hier und da noch etwas an Feinschliff, beispielsweise beim Menüeintrag „Ein-/Abschaldtung nach Zeitplan“ oder der englisch benannten und beschriebenen Option „Expanded brightness“. Im Alltag stören diese Kleinigkeiten jedoch kaum. Akku Dell Inspiron 17R .
Das BQ Aquaris X5 Plus unterstützt Dual-SIM-Dual-Standby. Dabei kann sich nur die gerade für mobile Datenübertragungen konfigurierte SIM-Karte in LTE-Netze einbuchen, der verbleibende Slot nutzt 2G- sowie 3G-Netze. Der Wechsel der Daten-SIM ist allerdings ohne Neustart möglich. Zudem war der Empfang im urbanen Umfeld unauffällig gut.

Mit WLAN-Netzen verbindet sich das Testgerät sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband. Maximal 348 Mbit/s beim Empfang und 258 Mbit/s beim Senden von Daten bescheinigen dem Testgerät eine tolle Performance. Durchweg flotter sind nur wenige Smartphones, wie beispielsweise Googles High-End-Modell Pixel XL. Auch an der WLAN-Reichweite gibt es nichts auszusetzen.

Für die drahtlose Nahfeldkommunikation stehen darüber hinaus Bluetooth 4.2, Wi-Fi Direct sowie NFC zur Verfügung.Sowohl im Freien als auch in einem Innenraum gelang es dem Aquaris X5 Plus zügig den aktuellen Standort auf bis zu 3 Meter genau zu ermitteln. Dafür nutzt es als eines der ersten Smartphones zusätzlich zu GPS und GLONASS das brandneue GALILEO-Satellitensystem. Optional ist zudem auch Qualcomms Lokalisierungsdienst IZat aktivierbar.

Wir haben eine Radtour parallel mit dem Testgerät und dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 aufgezeichnet. Dabei leistete sich das Smartphone keine groben Ausreißer, allerdings zeigt die Karte immer wieder kleinere Abkürzungen des Streckenverlaufs, beispielsweise im Bereich der Brückenüberquerung. Insgesamt ermittelte das BQ Aquaris X5 Plus eine um 290 Meter bzw. rund 2,4 Prozent kürzere Strecke als das Garmin-Navi. Für Navigationszwecke sollte diese Präzision aber genügen.
Als Telefon-App kommt die Standard-Lösung von Android Marshmallow zum Einsatz. Diese bietet mit einer Favoritenansicht, einem Ziffernblock, einer Anrufliste und einem Direktzugriff auf die Kontaktdatenbank alle üblichen Funktionen. Im oberen Bereich wird zudem stets eine Suchleiste eingeblendet.

Beim normalen Telefonieren überzeugt das Aquaris X5 Plus auf beiden Seiten mit guter Verständlichkeit. Auch die Nutzung des Freisprechers ist problemlos möglich, solange die Umgebungsgeräusche nicht zu laut werden.Akku Dell Inspiron N7010 .
Mit einem 8 Megapixel auflösenden Sony-IMX219-Sensor sowie einer Blendenzahl von f/2.0 kann sich die Bildqualität der Webcam bei guten Lichtverhältnissen wirklich sehen lassen. Unter weniger idealen Bedingungen – beispielsweise in spärlich beleuchteten Innenräumen – werden Details allerdings deutlich weichgezeichnet, dafür hält sich das Bildrauschen recht lange in einem erträglichen Rahmen. Videos können maximal in Full-HD-Auflösung gedreht werden und wirken bereits mit 30 Bildern pro Sekunde sehr flüssig. Alternativ ist es auch möglich, Aufnahmen mit 60 fps anzufertigen, allerdings wird das Bild dabei deutlich beschnitten. Etwas schade ist, dass BQ den beim Aquaris X5 noch vorhandenen Frontblitz beim „Plus“-Modell gestrichen hat.

Bei der Hauptkamera kommt ein Sony-IMX298-Sensor mit 16 Megapixeln zum Einsatz, der eine Optik mit Blendenzahl ƒ/2.0 spendiert bekommen hat. Dieses Paket ermöglicht unter guten Bedingungen sehr scharfe Aufnahmen sowie eine stimmige Belichtung, die vom Auto-HDR-Modus profitiert (Szene 2). Leider sinkt die Qualität bei Dämmerlicht deutlich: Es verschwinden viele Details durch die Rauschunterdrückung, der Autofokus trifft nicht immer ins Schwarze und Aufnahmen verwackeln gelegentlich wegen des fehlenden optischen Bildstabilisators (Szene 1 und 3). Je nach Motiv kann hier der Dual-LED-Blitz etwas helfen. Auch wer gerne Panoramas knipst, könnte enttäuscht sein: Diese haben eine geringe vertikale Auflösung und wirken verwaschen. Videos können in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Insbesondere im Freien werden so viele Details erfasst, wobei die Wiedergabe stets etwas ruckelig wirkt. Zudem leiden gleichmäßige Bildbereiche sichtbar unter einer recht hohen Komprimierung. Alternativ kann in Full-HD mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Der Autofokus ist dabei aktiv, allerdings gerade in Innenräumen trotz Phasenerkennung nicht immer sofort treffsicher.

Die Foto-App bietet unter anderem einen manuellen Modus sowie mehrere Szenen-Modi und lässt sich optional per Doppelklick auf den Power-Button direkt aus dem Standby heraus öffnen. Zwischen den Hauptfunktionen Panorama, Foto, Video und „Motions“ kann durch seitliches Wischen umgeschaltet werden, was jedoch ruhig noch etwas flotter gehen dürfte. Toll ist, dass der Hersteller die App pflegt und um zusätzliche Funktionen erweitert. So erhielten wir während des Tests ein Update, das einen 120-fps-Slow-Motion-Modus mit sich brachte. Akku Dell Inspiron 17R 5720 .
Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das Aquaris X5 Plus wird in einer stabilen, hübsch designten Verpackung geliefert. Neben dem Gerät selbst befinden sich darin lediglich ein USB-Kabel, das Slot-Werkzeug, die Garantiebedingungen sowie eine piktografische Kurzanleitung. Ein Headset oder ein Netzteil sind nicht enthalten. Letzteres lässt sich bei Bedarf für 5,95 Euro im Hersteller-Shop erwerben. Dort sind auch passende Gummi- oder Hartplastik-Hüllen für das Smartphone erhältlich.

Während die BQ-Vorjahresmodelle noch mit 5 Jahren Garantie verkauft wurden, hat das Aquaris X5 Plus nur die üblichen 2 Jahre zu bieten. Optional springt der Hersteller auch bei eigenverschuldeten Schäden ein, wenn der Käufer die Garantieoption BQ Plus für 29,90 Euro jährlich wählt.
Passend zum Stock-Android-Look des Betriebssystems kommt beim BQ Aquaris X5 Plus die Standard-Google-Tastatur zum Einsatz. Dank des präzisen Touchscreens lassen sich Texte verhältnismäßig flott eintippen. Wem das deutliche Vibrationsfeedback dabei zu stark ist, der kann die Intensität in den Systemeinstellungen anpassen. Alternativ können Wörter auch via Wischgesten auf dem Keyboard eingegeben werden.

Der Power-Button sowie die Lautstärkewippe haben einen deutlichen, wenn auch etwas festen Druckpunkt und sind nahezu spielfrei in den Metallrahmen des Smartphones eingelassen. Berührt man die Tasten nur leicht, neigen sie jedoch dazu, leise zu klappern. Der Raum unterhalb des Displays wird durch drei kapazitive Navigations-Buttons mit Beleuchtung gut genutzt. BQ hält sich dabei an das Standard-Android-Layout und positioniert die Zurück-Taste auf der linken Seite – eine entsprechende Beschriftung fehlt jedoch. Bei Bedarf können zusätzliche On-Screen-Navigationstasten eingeblendet werden.

Der Fingerabdruckscanner reagierte im Test weitestgehend zuverlässig und ausreichend schnell. Ungünstig ist seine Positionierung auf der Rückseite des Smartphones nur, wenn dieses auf einem Tisch liegt. Dann zahlt sich aus, dass der Bildschirm alternativ durch zweifaches Antippen eingeschaltet werden kann. Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich: Zwei Berührungen der Statusleiste in kurzer Folge schicken das Gerät in den Standby-Modus. Diese Funktionen müssen allerdings erst in den Einstellungen aktiviert werden.

Subjektiv gibt es an der Performance des Testgeräts nicht zu bemängeln. Animationen laufen ruckelfrei ab, App-Starts dauern nicht zu lange und Bildschirminhalte werden zügig an die aktuelle Ausrichtung des Smartphones angepasst.
Das 5-Zoll-IPS-Panel des BQ Aquaris X5 Plus löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Die daraus resultierende Pixeldichte von 441 ppi sorgt für eine jederzeit scharfe Darstellung von Bildinhalten. Akku Dell Inspiron 1525 .

Mit aktiver Option „Expanded Brightness“ erreicht das Display selbst bei manueller Helligkeitsregelung mittig starke 650 cd/m² bei der Darstellung einer vollständig weißen Fläche. Die Messwerte ändern sich auch nicht wesentlich, wenn bei einer gleichmäßigen Verteilung von dunklen und hellen Flächen (Average Picture Level/APL 50) oder mit aktivem Helligkeitssensor gemessen wird. Nur das Samsung Galaxy A5 (2016) verfügt aus dem Kreis der Vergleichsgeräte über einen ähnlich leuchtstarken Bildschirm, allerdings muss dann zwingend die automatische Helligkeitsregelung aktiviert sein. Durch den recht hohen Schwarzwert von 7,32 cd/m² erreicht das Display des Aquaris X5 Plus allerdings nur einen mittelmäßigen Kontrast von 688:1 und auch die Helligkeitsverteilung von 85 % könnte besser ausfallen. Subjektiv waren jedoch keine störenden Lichthöfe erkennbar. Positiv ist, dass die Hintergrundbeleuchtung des Panels auf PWM verzichtet, sodass es deshalb nicht zu einem störenden Flackern kommen kann.

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